Sommer-Sinfoniekonzert der STÜBAphilharmonie

STÜBAphilharmonie Sommer-Sinfoniekonzert in Erfurt. Am 20. Juli 2018 gab es unter anderem ein Solokonzert mit der Violinistin und Gründungsmitglied Claudia von Kopp-Ostrowski.

Die musikalische Leitung hatte der Dirigent Martin Lentz, der das Orchester ebenfalls seit seiner Gründung begleitete.
Auf dem Programm standen zwei sinfonische Werke: die Ouvertüre g-Moll des spätromantischen Komponisten Anton Bruckner und die 1. Sinfonie von Jean Sibelius, der am Übergang von Spätromantik und Moderne seine eigene musikalische Sprache suchte. Sie bildeten den Rahmen für das Violinkonzert von Philip Glass, das zu den beliebtesten Werken des modernen und für seine Minimal Music bekannten Komponisten gehört.

Die STÜBAphilharmonie besteht aus professionellen und semiprofessionellen Musikerinnen und Musikern, die seit 19 Jahren gemeinsam konzertieren und durch eine Vielzahl von Musikprojekten das mitteldeutsche Musikleben mitgestalten. Neben den jährlichen Orchesteraufführungen gehören auch musikalisches Puppentheater, Workshops für Schüler und Projekte mit sozialem Engagement zum „Repertoire“.
Das Orchester organisiert zudem musikalische Begegnungsprojekte mit Musikern und Musikerinnen aus Osteuropa, so in vergangenen Jahren in Rumänien, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien und Bosnien-Herzegowina. Workshop-Touren führten das Ensemble außerdem durch die Beneluxländer sowie durch Georgien und Armenien. Einem breiten Publikum ist das ehrenamtliche Orchester, mit Sitz im Erfurter Zughafen, durch seine Zusammenarbeit mit dem Sänger Clueso, Bands wie den Pentatones oder der Alin Coen Band oder der Kabarettistin Anna Mateur bekannt.

Claudia von Kopp Ostrowski ist gebürtige Thüringerin (Sondershausen), und war ab 1997 bis zum Jahre 2000 Schülerin des Musikgymnasiums Schloss Belvedere in Weimar. Sie studierte für ein Jahr bei Olaf Adler in Weimar und wechselte 2001 zu Prof. Ulf Hoelscher nach Karlsruhe an die Musikhochschule. Seit 2007 ist sie festes Mitglied der Badischen Staatskapelle des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe. Neben ihrer Orchestertätigkeit liegt ihr die Kammermusik sehr am Herzen, wichtige Impulse bekommt sie auch heute immer wieder von Prof. Jörg-Wolfgang Jahn.
Als Solistin war sie bereits mit der Jenaer Philharmonie zu hören, 2004 im Rahmen einer Orchesterreise nach Ungarn und Rumänien mit der STÜBAphilharmonie.