Der Zughafen in Erfurt

Der Zughafen war am Anfang ein völlig leerstehendes Bürohaus, für das Andie Welskop und Clueso eine Vision hatten. Eine Vision eines Künstlernetzwerkes, die Vision eines lebendigen Ortes, der Energie verströmt und zu einem Kreuzungspunkt wird. Der Zughafen wurde in tausenden Stunden Eigenleistung aufgemöbelt und restauriert – Etage für Etage, Raum für Raum.

Nach 14 Jahren Zughafen und Clueso Management, nach Nachwuchs- und Künstlerförderung, nach kreativwirtschaftlichem Ausbildungszentrum ohne öffentliche Fördergelder entstehen nun im Zughafen wieder neue Perspektiven.
Clueso hat mit seinem neuen Album „Neuanfang“ den Zughafen, seine alte Heimat, hinter sich gelassen und seinen künstlerischen Schwerpunkt nach Berlin verlegt.

 

Zeit also für ein neues Kapitel des Kultur- und Kreativnetzwerkes Zughafen.
Innerhalb kürzester Zeit hat sich der „Hafen“ umstrukturiert und trifft auf eine riesengroße Nachfrage nach Ateliers, Probe-, Arbeits-, und Produktionsräumen. Mit den frei gewordenen Kapazitäten konnte sich der Zughafen nun erneut zu einem kreativwirtschaftlichen Entwicklungszentrum entwickeln.
Mit den ca. 40 Mietern auf dem Gelände treffen hier Künstler wie Marc Jung auf Bierbrauer, Musiker wie Alfred Quest auf Ticketshops, Tonkünstler wie NADA Sounddesign auf die Textildesigner von FATink. Eine befruchtende, lebendige Mischung – ganz nach Zughafen Geschmack!

Der Zughafen wird 15!

Und es geht weiter – Anfang 2017 wird der Zughafen 15 – ein junges Alter, in dem man im Leben zum ersten Mal auf eigenen Beinen steht. Unter dem Stichwort Kulturbahnhof wollen wir dem Zughafen eine neue Perspektive bieten – als kreativwirtschaftliches Netzwerk, als Kultur-, Kunst-, und Veranstaltungsort sowie als Akteur einer aktiven, kreativen, bewegenden und vernetzenden Integrationsarbeit.