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Während alle Welt die Augen auf die Veröffentlichung des vierten Clueso Albums richtet, erwartet eine kleine Gemeinde Eingeweihter ein Release ganz anderer und doch ähnlicher Art.
Der Zughafen, künstlerische und soziale Heimat vieler verschiedenartiger Musiker, bemüht sich mit dem Sampler „More than Loops II“ Licht in das Dunkel hinter Clueso zu bringen und vereint auf einer einzigen CD ein immenses Spektrum an guten, handgemachten Klängen.
Vier Jahre nach der ersten Werkschau hat sich der Zughafen weiter umgesehen, gehört und ausprobiert. Entstanden ist eine farbenreiche Ansammlung scheinbar gegensätzlicher Musikstile, die sich eigentlich ausschließend, harmonierend in der Ansicht vereinigen, dass gute Musik ihren Platz in der Menge findet. Sie muss nur gefunden werden. Und dafür gibt es „More than Loops“.
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Alin Coen
Ihrem eigenen Klang in beinahe typischer Myspacemanier als „der Regenruf des Buchfinks“ beschrieben, übt ihre Musik auf beinahe jeden zartbeseiteten Zuhörer sofort eine eigene Anziehungskraft aus. Alin Coen drückt diese unglaublich komplizierten Themen des Lebens in gesungenen leisen und lauten Gefühlen aus und wird hoffentlich demnächst wieder live zu sehen sein.
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Hundreds
Für gewöhnlich eingerahmt von Rhodes & Amp auf den Bühnen von Clueso und Band, Marbert Rocel und Bates verborgen, zeigt sich hinter dem Synonym Hundreds ein neues Gesicht von Philipp Milner. Gemeinsam mit seiner Schwester weist er sich mit „Fighter“ als traumwandlerischer Experten der fremden und seltsamen Welt der Musik-Elektronikgeräte aus.
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Makabu
Makabu ist ein Vogel in Neuseeland – der Name einer Stripbar in Stuttgart UND eine Kapelle aus Erfurt, die Rock mit ein bisschen Funk und Jazz vermengt. Und dass die vier grade mal 21 Jährige Jungspunde sind, lassen sie auch nicht durchhören.
Ein Vorgeschmack gibts bei uns auf dem Sampler - das komplette Werk heißt "Past Choice Future Veto"!
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Mr. Bugslow
Ein Dj wechselt nach jedem Song die Platte und gilt als gut, wenn man den Übergang nicht hört. Mr.Bugslow fängt an - und hört auf. Auf diesem Weg muss sich die Band immer mal wieder die Schweißperlen aus dem Gesicht wischen. Man bedient sich bei elektronischer Musik, die in den Clubs läuft, erinnert sich der eigenen Jugend und hat auch schon mal in ein paar Platten aus den siebziger und achtziger Jahren reingehört.
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Thomson & Schweppez
Nachdem sich Skyroc und Thomson 2001 auf einer Jam im Bad Salzunger Pressenwerk kennenlernten und sich seitdem zum Produzieren trafen,stieß im Jahre 2002 Schweppez MC dazu,die fortan zusammen Raps schrieben und Beatz produzierten. 2006 lernten sie Dj Nas D kennen und produzieren seitdem kraftvoll soliden deutschen Rap. Eine Gemeinschaftsproduktion der zwei Thüringer Welten gibts hier zu hören!
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Junghanß
Eher zaghaft gestalteten sich in den letzten Jahren die Gehversuche des Erfurter Heimelektronikers aus dem Zughafen Marco Junghanß. Erstmalig macht er mit einem wunderschönen Instrumental auf der „Treat me better“-EP auf sich aufmerksam. Das war im Jahr 2001.
Dann tauchte er mit einem Vocal-Track auf der „Neo.pop.03“-Compilation auf und kurze Zeit später auf dem Labelinternen Sampler „3 years 1st decade records“. Doch auf eine erste LP (Naked) wollte wohl lange nichts mehr folgen. Und nun endlich wieder einmal käufliche Musik.
Mit Gespür für Melodie und interessante Beats weiß Junghansz auch szenenfremde zu inspirieren. Als Tool wird Tanzbarkeit garantiert. Als Hörer kann man sich gepflegt zurücklehnen.
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DJ Nas D
Auf der Suche nach eindringlichem Funk gepaart mit einer gehörigen Portion Charme kommt man an diesem Mann nur schwer vorbei- DJ NAS'D. Die Geschichte des mittlerweile 27jährigen Fußballspielers aus Passion beginnt mit Graffiti und Breakdance und nimmt ihren Lauf in dem Wunsch das Medium, den zu betanzenden Funk & Groove, selbst zu erzeugen.
Und mittlerweile kann Nas'D auf unzählige Livesets und eigene Veröffentlichung zurück blicken, hat viel gesehen und sich ausprobiert und steht mit seinem „make me feel hot“ für Tanzgarantie ein.
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Andre Flinn
Steht eigentlich immer im Hintergrund aller Zughafen Produktionen. Betreut den Monitormix bei Clueso, den Schaffungsprozess des Samplers und die Studioaufnahmen der Makabus und anderen Weggefährten!
Wenn er aber ins Studio oder auf Bühnen geht, dann passiert immer etwas neues. Eine sonnig kraftvolle Mischung aus treibendem Bandsound und handgemachten Texten.
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Dirty 25
Mittlerweile studierend und Vater - sehnte sich nach einem expansiven Vaterjahr zurück in den Zughafen, hat viel gelernt und seine tiefgründigen Texte eines Suchenden mit dem realen Leben eines Findenden komplettiert und verarbeitet dies momentan in seinem kommenden Soloalbum.
Gemeinsam mit Miss Flint und Big Le Basti überlässt er dem More than Loops II Sampler einen gedankenschwer arrangierten Song, der den Zughafenstil der Anfangstage um neue Elemente bereichert wieder aufleben lässt.
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Steer MC
Als ehemaliger Backup-MC und Partner Cluesos produzierte er 2004 vor seinem Regie-Studium Clueso’s erfolgreichstes Musikvideo „Kein Bock zu Geh’n“. Wie Dirty 25 treibt auch Steer nun wieder die Sehnsucht nach der Bühne und dem rauen Wind des hart umkämpften Musikgeschäfts zurück in den Zughafen. Mit der Power seiner einzigartigen kraftvollen Stimme und seinen Reimen, die manchmal wie ein Spiegellabyrinth scheinen, reflektiert er den Sinngehalt einer bewegungslos gewordenen Musikkultur.
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trio.schmetterling
Wirklich gute Musik braucht keine aufwändige Instrumentalisierung, keine minutiöse Nachbearbeitung am Rechner und nicht einmal Worte, um etwas zu vermitteln. Und vielleicht macht gute Musik nicht nur der Verzicht auf Großes und Aufwändiges aus, vielleicht ist Musik manchmal nur deshalb gut, weil sie klein ist.
Das Trio Schmetterling, bestehend aus Jan Roth, Alexander Binder und Keisuke Matsuno, schenkt uns ein Kinderlied, das etwas vollbringt, das andere Lieder nur über sich schreiben: es nimmt uns mit, auf eine siebenminütige Reise, treibt langsam davon und setzt uns plötzlich wieder irgendwo ab. Wunderbar.

