Marbert Rocel

MARBERT ROCEL

Eine Band als Freundschaft. Eine Band als Gesamtkunstwerk. Bei Marbert Rocel ist dies seit zehn Jahren eine gelebte Utopie – von vier individuellen Charakteren. 2005 aus der Erfurter WG von Malik und Panthera Krause heraus gegründet, richtete sich Marbert Rocel zwei Jahre später mit Sängerin Spunk und Philipp Millner an den Tasten das erste Studio im Zughafen ein – jenem kreativen Pol mitten im grünen Herzen Deutschlands, der spätestens seit dem Erfolg von Clueso das beschauliche Erfurt als dicken Punkt auf der Pop-Landkarte vermerkte. Marbert Rocel tauchten schnell ein in das Zughafen-Umfeld. So ergab sich hier der Kontakt zu den Visuals- und Licht-Helden von Lotus Lumina, die seither für das spektakuläre Licht der Marbert Rocel-Auftritte sorgen.

Im Marbert Rocel-Studio selbst entstand derweil ein charmantes Miteinander vermeintlicher Gegensätze. Da gibt es Songs, die plötzlich auch auf dem House-Floor zünden. Und Tracks, die mit ihren verspielten Details und filigranen Harmonien die Peaktime auf das heimische Sofa verlegen. Über hermetische Genre-Grenzen tänzeln Marbert Rocel leichtfüßig mit ebenso elektronischen wie organischen Sounds hinweg. Eine Mixtur, die dem legendären Münchner Independent-Label Compost Records frühzeitig gefiel. Seit 2007 gehört die Band zum festen Artist-Stamm und veröffentlichte dort bisher die drei Alben ”Speed Emotions“ (2007), ”Catch A Bird“ (2009) sowie ”Small Hours“ (2012). Mit durchweg positivem Presse-Echo und kontinuierlich wachsender Fan-Base. Und nicht weniger beherzt geremixt von renommierten Musikern wie Osunlade, Solomun, Mathias Kaden oder Trus’Me. Im Gegenzug schenkten auch Marbert Rocel anderen Tracks etwas von ihrer klanglichen Ästhetik – Lana Del Rey, Pentatones, Marek Hemmann und Clueso baten um Remixe und bekamen sie.

Seit 2007 sind Marbert Rocel als Band live unterwegs. Ihre Tourneen führten sie zu namhaften deutschen Adressen wie dem Berliner Watergate oder ins Conne Island nach Leipzig. Aber ebenso weit darüber hinaus: In Amsterdam, Istanbul, Rom, Mailand, Bratislava und Moskau baute die Band ihre Show auf, bereicherte Festivals wie die Fusion, Day At The Park oder das Nachtdigital.

2010 und 2011 waren besondere Jahre für Marbert Rocel. Philipp Millner verließ die Band, um sich ganz dem Duo Hundreds zu widmen. Martin Kohlstedt übernahm seinen Platz an den Tasten. Zeitgleich überraschte das Nachtdigital-Festival die Band mit einer fixen Idee: ein einmaliges Live-Set mit Mathias Kaden und Michael Nagler. Es blieb nicht bei diesem einen Auftritt: Vielmehr entstand aus der spontanen Jam-Session die Band Karocel, die mit ”Plaited“ 2013 sogar ein ganzes Album beim Jenaer Qualitäts-Label Freude am Tanzen veröffentlichte. Parallel entschieden sich Marbert Rocel für einen Ortswechsel in Richtung Leipzig. In einem ehemaligen, nun kreativ neu aufblühendem Industrieviertel richteten sie ihr neues Studio ein. Behind The Planes benannt – weil auf einem Dach nebenan tatsächlich ein Flugzeug steht. Und wieder vernetzten sich Marbert Rocel unmittelbar mit ihrer Umgebung: Das Booking-Büro Buki Good kümmert sich fortan um die Live-Termine.

Es sind diese freundschaftlichen Beziehungen, die das menschliche Miteinander um Marbert Rocel ausmachen. Und eine tief verwurzelte Do-it-yourself-Mentalität, die zu selbst gestalteten Cover-Artworks und ebenfalls selbst gedrehten Musikvideos führen. Ein Band-Utopie mit vier Individualisten, die auch solo etwas zu sagen haben. Jeder für sich und dann wieder alle gemeinsam. So wie zuletzt mit ”In The Beginning“, dem mittlerweile vierten Album, das 2014/15 entstand.

Marbert Rocel – In The Beginning Teaser from Marbert Rocel on Vimeo.

The Album "In The Beginning" will be released September 25th, 2015 on Compost Records.

In the Beginning – das neue Album von Marbert Rocel

Ein Raum fernab vom allem und doch gleich um die Ecke. Eine Vision zum greifen nahe und doch soweit entfernt. Gerahmt von Tasten, Klappen, Poties und Kleinteiligen liegen, diskutieren und tanzen Marbert Rocel durch den Winter 2015. In diesem, ihrem Leipziger Studio fühlt die Band die Lieder zusammen, die im Sommer 2014 in einem noch abgelegneren, umwaldeten Winkel enstanden. Jede Entscheidung durch alle Köpfe, jeder Akkord von hinten und vorn hunderte male gehört, jeder Kompromiss ein Triumph für die Sache. Keine Streicherarrangements vermitteln hier Größe, sondern das einvernehmliche Nicken, das über die Jahre in Marbert Rocel entstand. 
”In The Beginning“ ist das vierte Marbert Rocel Album. Eine gelebte Utopie von Freundschaft, ein herber Kuss für jeden Genreliebenden. Hier ist nichts grob gehauen, sondern fein gemeißelt. Wie Tau perlt das Schlagwerk von fächernden Synths. Wie gute Freunde empfangen dich die Songs. Wie Tinkerbell leitet Spunks Stimme duch eine vertraut-fremde Welt vorbei an großen Gefühlen und kleinen Gesten, um schließlich dahin zuführen wo alles begann – ”In The Beginning“.

”In The Beginning“ erscheint am 25 September auf Compost Records.

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MARBERT ROCELS OFFIZIELLE HOMEPAGE

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