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Geschwister sind Vorbilder. So auch bei NasD, alias Martin Zimmermann.
Trotz seiner erfolgreichen Karriere in seinem Heimatfußballverein F.C. Rot Weiß Erfurt reizte NasD ab Mitte der 90iger immer mehr die Hip Hop Szene, in welcher sein Bruder aktiv war.
Der 1981 geborene Erfurter suchte nach Möglichkeiten sich in der Szene zu engagieren. Es begann mit Graffiti, führte zum Breakdancen hin zu dem was er heute ist: DJ.
NasD und ein paar Freunde gründeten 1995 die Breakdancer Crew „Nasty Stylistix“ und bereisten fortan Battles jeglicher Art. Inspiriert von Dj Woodo and Leacy (R.I.P) folgte sein „Funkshocks for Circlerocks“ Tape, welches die Richtung bereits erahnen ließ: Funk und ansteckende, groovige Beats. Es folgten zahlreiche Battles bei denen sich NasD einen Namen machte.
2003 zog er in den Erfurter Zughafen. In den Räumen dieses Künstlerdomizils fing er an seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und packte seinen Geschmack für Melodie und Grooves in seine eigenen Tracks.
Mit dem Funktrack „Fly by Night“ verewigte er sich erstmals 2005 auf dem Battle of the Year (BOTY) Soundtrack. Kurz darauf erschien das gleichnamige Album.
So reiste NasD von einem Gig zum nächsten. Stationen waren unter anderem: Das Splash in Deutschland, die Schweiz, Italien, Dänemark und Weißrussland.
Die Zeit verging wie im Flug und 2007 stand dann das internationalen BOTY in Braunschweig an. Hier releaste NasD sein zweites Album „Get Yourself High“ und ließ die Plattenteller neben Größen wie DJ Tee (Japan), Billy Brown (France) Cute Nice (Niederlande) und KidCut (Hannover) rotieren.
Zum BOTY 2010, dem 20 jährigen Jubiläum des Battles fügte er mit seinem Freund und Kollegen Spax die Hymne „Twenty Years“ zum alljährigen Soundtrack bei. Der Beat war sogleich auch gleich die Grundlage für die Dilated People aus den USA und Jay Jaballas für ihren Track „ One of the kind“.
Neben den Battles und Clubtouren verbringt NasD viel Zeit in seinem Studio um an Beats und Tracks für ein neues Album zu arbeiten. Wir dürfen gespannt sein!
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DJ Nas D "Funkshockz for CircleRocks"
(2004 / Zughafen)
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DJ Nas D "Nasty Breakz Vol 1"
(2002 / MZEE Records)

